Rohrau, Prellenkirchen (Niederösterreich): Renaturierungsmaßnahmen an der Leitha mit Mehrwert

Rohrau, Prellenkirchen (Niederösterreich): Renaturierungsmaßnahmen an der Leitha mit Mehrwert

Die Gemeinden Rohrau und Prellenkirchen setzten im Jahr 2020 mit Hilfe der Abteilung Wasserbau des Amtes der NÖ Landesregierung und Fördermitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus vier Projekte um, die neben Renaturierungsmaßnahmen auch die verbesserte Dotation eines Leitha-Arms sowie die Wiederherstellung von Zugängen zum Fluss in den Ortsbereichen zum Ziel hatten.

Die Leitha ist im Bereich der Gemeinden Rohrau und Prellenkirchen von einem durchgehenden Auwaldgürtel begleitet, in dem noch zahlreiche Altarme sichtbar sind. Aufgrund veränderter Wasserstände sind diese Altarme seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr ständig durchflossen. Die Gemeinden Rohrau und Prellenkirchen setzten nunmehr im Jahr 2020 mit Hilfe der Abteilung Wasserbau des Amtes der NÖ Landesregierung und Fördermitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus vier Projekte um, die neben Renaturierungsmaßnahmen auch die verbesserte Dotation eines Leitha-Arms sowie die Wiederherstellung von Zugängen zum Fluss in den Ortsbereichen zum Ziel haben.

Die Arbeiten erfolgten im Einklang und mit der tatkräftigen Mithilfe der Anrainer und Grundeigentümer sowie der unterschiedlichen Nutzergruppen wie Landwirte, Fischer und Jäger.

Die neu geschaffenen Lebensräume im und am Wasser wurden rasch von den Pflanzen und Tieren des Auwalds zurückerobert.
Auch die Menschen sind an die Leitha zurückgekehrt. Im Sommer herrschte bei den Flusszugängen in den ortsnahen Bereichen wieder reges Leben. Auch in Zukunft soll es hier zahlreiche Aktivitäten am Fluss geben.

Hintergrundinformationen (pdf)

Fotocredits: © Gemeinden Rohrau & Prellenkirchen